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Grundriss im Exposé: Warum Käufer ohne ihn weiterscrollen

Grundriss im Exposé und im Inserat: warum Käufer ohne ihn weiterscrollen, was er kostet und wie Sie ihn in 5 Minuten vor Ort erstellen. Jetzt lesen.

Pauline ClavellouxPauline Clavelloux·26. August 2026·13 min Lesezeit
Grundriss im Exposé: Warum Käufer ohne ihn weiterscrollen

Ein Kaufinteressent verbringt nur wenige Sekunden mit einem Inserat, bevor er entscheidet, ob er weiterliest oder weiterscrollt. In diesen Sekunden sucht er etwas, das ihm Ihre Fotos nicht liefern: wie die Räume zueinander liegen. Genau diese Frage beantwortet der Grundriss im Exposé und im Inserat. Fehlt er, übergeht laut einer britischen Umfrage jeder fünfte Käufer das Angebot einfach.

Der 2D-Grundriss war lange ein Luxus: Dienstleister beauftragen, Angebot freigeben, eine Woche warten. Das ist vorbei. Ein aktuelles iPhone Pro, fünf Minuten vor Ort, und der Grundriss entsteht zusammen mit den Fotos, im Design Ihres Maklerbüros.

Das erfahren Sie in diesem Leitfaden:

  • Warum der Grundriss bei der Entscheidung zur Kontaktaufnahme so viel zählt wie die Fotos
  • Die sechs Elemente, die ein Grundriss fürs Exposé zeigen muss, und welche ihn überladen
  • Was die drei Wege, einen Grundriss zu erstellen, tatsächlich kosten
  • Wie Sie ein Objekt scannen und den Grundriss beim selben Termin veröffentlichen
  • Wo das Versprechen endet: Richtwerte für Flächen, Wohnfläche und Verantwortung des Maklers

Warum der Grundriss ein eigenständiges Medium im Inserat geworden ist

Ein Inserat funktioniert wie ein Schaufenster: Die Fotos wecken Interesse, der Preis sortiert vor, der Grundriss gibt Sicherheit. Er ist das einzige Medium, das die strukturellen Fragen eines Käufers beantwortet: Liegt das Schlafzimmer zur Straße? Ist die Küche offen? Muss man durchs Wohnzimmer, um ins Bad zu kommen?

Eine Umfrage des größten britischen Immobilienportals unter seinen Nutzern hat diesen Reflex beziffert: Mehr als ein Drittel der Käufer würde ein Objekt ohne Grundriss seltener anfragen, jeder Fünfte sortiert das Inserat aus, und jeder Zehnte vereinbart ohne Grundriss gar keine Besichtigung (Rightmove). Die Studie stammt von 2013 und betrifft den britischen Markt, wo der Grundriss seit Langem Standard ist. Auf Deutschland lassen sich die Zahlen nicht eins zu eins übertragen, der Mechanismus aber schon: Auch hier sieht sich der Käufer Inserate auf dem Smartphone an.

Das Argument trägt auch ohne Statistik. Wer die Aufteilung einer Immobilie nicht versteht, investiert keinen Besichtigungstermin in sie, sondern nimmt das Objekt, das er versteht. Der Grundriss verkauft nicht allein. Er verhindert, dass Ihr Objekt aussortiert wird.

Der Grundriss filtert auch überflüssige Besichtigungen

Die am meisten unterschätzte Wirkung entfaltet der Grundriss vor der Besichtigung. Ein Interessent, der die Aufteilung gesehen hat, weiß vorher, dass das Schlafzimmer ein Durchgangszimmer ist oder die Küche geschlossen. Die bloß Neugierigen sagen von selbst ab, übrig bleiben die Käufer, zu denen das Objekt wirklich passt.

Für den Makler heißt das: freie Samstagvormittage. Bei einem Alleinauftrag, für den Sie dem Verkäufer ein Vermarktungskonzept zugesagt haben, ist diese Zeitersparnis handfest, und sie lässt sich dem Eigentümer gut erklären.

Den Grundriss hebt der Käufer auf

Fotos schaut man an, den Grundriss behält man. Ihn speichert der Interessent als Screenshot, schickt ihn dem Partner, druckt ihn aus, um drei Objekte am Küchentisch zu vergleichen. Ein Exposé, dessen Grundriss die Runde macht, bleibt auf der Shortlist, und auf dem Infokasten steht der Name Ihres Maklerbüros.


Die sechs Elemente eines guten Grundrisses fürs Exposé

2D-Grundriss aus der IACrea-App mit Fläche pro Raum und Himmelsrichtung Ein gut lesbarer Grundriss fürs Inserat: benannte Räume, Flächenangaben, sichtbare Öffnungen und eine Windrose für die Himmelsrichtung

Ein Grundriss fürs Exposé ist keine Bauzeichnung. Er verfolgt ein anderes Ziel und braucht eine andere Informationsdichte. Seine einzige Aufgabe: die Aufteilung des Objekts auf einem Smartphone-Display sofort verständlich zu machen.

Das gehört hinein, und nicht mehr:

  1. Der Name jedes Raums: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Terrasse. Ohne Beschriftung wird der Grundriss zur abstrakten Zeichnung.
  2. Die Fläche jedes Raums, auf eine Nachkommastelle gerundet. Nach dem Preis ist das die Angabe, die am genauesten gelesen wird.
  3. Die Öffnungen: Türen mit Öffnungsrichtung, Fenster und Fensterfronten. Sie zeigen Laufwege und Lichteinfall.
  4. Die Himmelsrichtung über eine Windrose. Ein Wohnzimmer nach Süden ist etwas anderes als eines nach Norden, und das weiß der Käufer.
  5. Die festen Elemente: Treppe, Kamin, Küchenzeile, Duschtasse. Sie geben dem Grundriss seinen Maßstab.
  6. Ein Infokasten mit Objektnummer, Gesamtfläche und Ihren Kontaktdaten. Er macht aus dem Grundriss ein Stück Ihres Markenauftritts.

Fehler, die einen Grundriss unlesbar machen

Überladung ist der häufigste Fehler. Ein Grundriss voller millimetergenauer Maße, Wandstärken und detaillierter Möbel beeindruckt in der Besprechung und hilft auf dem Smartphone niemandem. Drei weitere Fallen begegnen einem oft:

  • Der Grundriss ohne Flächen: Der Käufer kann nicht vergleichen und klickt weiter.
  • Der Grundriss ohne Himmelsrichtung: Ohne Norden lässt sich nichts über das Licht sagen.
  • Der abfotografierte alte Grundriss, vergilbt, mit dem Namen eines anderen Maklerbüros in der Ecke. Das wirkt sofort gegen Sie.

Die drei Wege, einen 2D-Grundriss zu erstellen

MethodeIhr ZeitaufwandLieferzeitKosten (Richtwert)Unabhängigkeit
Dienstleister vor Ort (Vermesser, technischer Zeichner, Fotograf mit Ausrüstung)0 Std. (aber ein Termin, der koordiniert werden muss)24 Std. bis 1 WochePro Objekt berechnetKeine: Jede Änderung läuft wieder über den Dienstleister
Zeichenprogramm am Computer1 bis 3 Std. pro Objekt, nach manuellem AufmaßSofortKostenlos bis einige Hundert Euro pro JahrVollständig, aber zeitaufwendig und nur so gut wie das Aufmaß
Scan mit dem iPhone Pro5 Min. vor Ort, Korrekturen inklusiveSofortOption im AboVollständig, Grundriss jederzeit änderbar

Jeder Weg hat seinen Platz. Der Dienstleister ist sinnvoll bei einem außergewöhnlichen Objekt, einem ganzen Mehrfamilienhaus oder einem Vorhaben, das technische Zeichnungen braucht. Das Zeichenprogramm passt zu allen, die selten Grundrisse brauchen und gern zeichnen. Der Scan mit dem Smartphone gewinnt, sobald die Stückzahl steigt: Nur hier kostet der Grundriss weder einen zusätzlichen Termin noch ein Budget pro Objekt.

Einen Grundriss für das Inserat erstellen, ohne noch einmal hinzufahren

Die eigentlichen Kosten eines Grundrisses sind nicht sein Preis, sondern der zweite Termin, den er erzwingt. Mit einem Dienstleister müssen Sie einen Termin finden, der dem Eigentümer, Ihnen und ihm passt. Oft geht dabei eine Woche verloren, und zwar genau dann, wenn das Inserat am frischesten und am sichtbarsten wäre.

Wenn Sie den Grundriss beim Fototermin erstellen, fällt diese Abhängigkeit weg. Das Objekt geht vom ersten Tag an vollständig online: Fotos, Grundriss, Text. Das ist der Unterschied zwischen einem Inserat, das stark startet, und einem, das nachträglich ergänzt wird, wenn das Interesse schon abgeflaut ist.


Was ein 2D-Grundriss 2026 kostet

Geprüfte Preise deutscher Dienstleister liegen uns nicht vor; holen Sie hier am besten zwei oder drei Angebote ein. Zur Orientierung die Richtwerte, die wir in Frankreich beobachten, für eine Standardwohnung:

  • Standardisierter Grundriss, online bestellt: 350 € bis 1.000 € je nach Optionen, also nur 2D, 2D und 3D oder grafisch angepasst (Travaux.com).
  • Dienstleister vor Ort: pro Objekt berechnet, oft mit Aufschlag ab einer bestimmten Fläche oder Anzahl von Etagen.
  • 3D-Grundriss: 500 € bis 2.500 €, je nach Detailgrad.

Bei zwanzig Aufträgen im Jahr sprengen solche Beträge das Marketingbudget eines Maklerbüros. Deshalb bekommen in Frankreich meist nur die besonders attraktiven Objekte einen Grundriss. Genau das ändert eine Produktion, die im Abo des Maklerbüros steckt: Die Grenzkosten für einen weiteren Grundriss fallen auf null, die Frage „Ist dieses Objekt einen Grundriss wert?“ stellt sich nicht mehr. Sie machen ihn für alle. Unsere Preise zeigen die passende Option im Detail.


Ein Objekt scannen und den Grundriss beim selben Termin veröffentlichen

Einen 2D-Grundriss in vier Schritten erstellen, vom Scan bis zur Veröffentlichung im Inserat

So funktioniert die Funktion 2D-Grundriss: Der LiDAR-Tiefensensor eines iPhone Pro erfasst die Wände, während Sie das Objekt Raum für Raum abgehen. Der Grundriss entsteht dabei Schritt für Schritt, mit den Flächen, und Sie bearbeiten ihn anschließend am Bildschirm.

Schritt 1: Raum für Raum scannen

Starten Sie in der IACrea-App für Immobilienfotos einen Scan und gehen Sie langsam durch den Raum, das Gerät auf die Wände gerichtet. Für eine komplette Wohnung brauchen Sie etwa fünf Minuten, so lange, wie Sie zum Durchgehen der Räume brauchen. Benennen Sie jeden Raum direkt beim Scan: fünf Sekunden vor Ort, eine Korrektur weniger später.

Schritt 2: Den Grundriss im Editor anpassen

Kein Scan ist perfekt: ein geschlossener Einbauschrank, eine schlecht erfasste Trennwand, eine fehlende Tür. Im Web-Editor bearbeiten Sie den Grundriss in der Draufsicht. Sie verschieben eine Wand, ergänzen eine Öffnung, setzen eine Treppe oder ein festes Element, korrigieren eine Fläche von Hand. Ein Doppelklick startet das Zeichnen einer Wand, mit dem Mausrad zoomen Sie, die Maße passen sich zentimetergenau an.

Schritt 3: Im Design Ihres Maklerbüros gestalten

Stellen Sie den Winkel der Windrose auf den tatsächlichen Norden ein, blenden Sie den Infokasten mit den Objektdaten ein und ergänzen Sie das Logo Ihres Maklerbüros. Diese drei Details machen aus einer technischen Skizze ein Vermarktungsdokument, das der Eigentümer gern seinen Bekannten zeigt.

Schritt 4: Zusammen mit den Fotos veröffentlichen

Der Grundriss landet direkt bei den Fotos des Objekts: Er geht im selben Paket wie Ihre Bilder an die Immobilienportale, ohne Dateien hin und her zu schieben. Zusätzlich kann die KI den Grundriss einrichten, damit sich Kaufinteressenten die Räume besser vorstellen können, das Gegenstück in der Draufsicht zu dem, was virtuelles Home Staging mit einem Foto macht. Ein Detail aus der Praxis: Diese Einrichtung braucht die Raumnamen, um zu wissen, was wohin gehört. Deshalb lohnt es sich, die Räume schon in Schritt 1 zu benennen.

Über das Inserat hinaus können Sie den Grundriss dem Käufer auch als 3D-Grundriss teilen: Ein Link oder QR-Code öffnet ihm das Objekt in 2D und 3D, und er kann dort seine eigene Einrichtung ausprobieren, ohne Ihre zu verändern.


Flächen, Wohnfläche und Verantwortung: Wo das Versprechen endet

Hier kann sich ein Makler keine Ungenauigkeit leisten. Ein gescannter Grundriss zeigt Richtwerte für die Flächen. Sie helfen, sich die Räume vorzustellen, Räume zu vergleichen und eine Objektbeschreibung vorzubereiten. Den Wert eines Aufmaßes haben sie nicht.

In Deutschland gibt es keine einheitliche Pflichtmethode für die Wohnfläche beim Verkauf. Verbindlich vorgeschrieben ist die Wohnflächenverordnung (WoFlV) nur, wenn die Wohnfläche nach dem Wohnraumförderungsgesetz berechnet wird (§ 1 WoFlV); in der Praxis dient sie trotzdem oft als Maßstab. Sie zeigt auch, warum ein Scan nicht reicht: Raumteile mit einer lichten Höhe zwischen einem und zwei Metern, typischerweise unter Dachschrägen, zählen nur zur Hälfte, Balkone und Terrassen in der Regel zu einem Viertel, höchstens zur Hälfte (§ 4 WoFlV). Eine Grundfläche ist also noch keine Wohnfläche.

Dazu kommt die Verantwortung für das, was Sie selbst im Exposé darstellen. Das Landgericht Lübeck hat 2023 einen Makler zu Schadensersatz verurteilt, der im Exposé Grundstücksgrenzen mit einer roten Linie so markiert hatte, dass ein sichtbarer Überbau verdeckt wurde (LG Lübeck, 15.05.2023, 10 O 315/21, Otto Schmidt). Eine grafische Darstellung ist keine neutrale Zutat.

Die Regel ist deshalb einfach. Der Grundriss trägt seine Flächen als Richtwerte und einen Hinweis, der das sagt; die verbindliche Zahl kommt aus dem Aufmaß. Diese Klarheit schwächt das Dokument nicht, sie macht es glaubwürdig: Der Eigentümer sieht, dass Sie genau wissen, wofür jede Unterlage steht.


Den Grundriss ins Inserat und ins Exposé einbinden

Auf den Immobilienportalen zählt die Reihenfolge der Medien. Bewährt hat sich: ein starkes Aufmacherfoto an erster Stelle, dann die Wohnräume, und der Grundriss nach dem dritten oder vierten Foto. Früh genug, damit ihn auch Käufer sehen, die nicht durch die ganze Galerie blättern, und spät genug, um die Emotion der Fotos, die den Klick auslöst, nicht zu verdrängen.

Der Grundriss wirkt auch außerhalb des Inserats, und dort bringt er oft am meisten:

  • Beim Bewertungstermin belegt der Grundriss eines bereits vermarkteten Objekts Ihre Arbeitsweise besser als jedes Argument. Der Eigentümer sieht genau, was er bekommt.
  • In der Mappe für den Verkäufer, die Sie nach Unterzeichnung des Maklerauftrags übergeben, dokumentiert er Ihren Einsatz.
  • Auf Social Media, als Ergänzung zu den Fotos: Der Grundriss stoppt das Scrollen, weil er eine Information liefert, die ein weiteres Foto nicht bietet.
  • Im Schaufenster, wo er erlaubt, drei Objekte auf einen Blick zu vergleichen, ohne das Maklerbüro zu betreten.

Es sind dieselben Reflexe wie bei einer Immobilienanzeige, die Anfragen bringt: Jedes Medium beantwortet eine Frage, die sich der Käufer wirklich stellt, in der Reihenfolge, in der er sie sich stellt. Und wie bei professionellen Immobilienfotos gilt: Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Ein ordentlicher Grundriss bei allen Aufträgen bringt mehr als ein perfekter bei einem einzigen.

Der Grundriss als Argument in der Akquise

Eigentümer vergleichen vor der Unterschrift meist drei Makler. Bei Preis und Provision sind die Unterschiede gering und verhandelbar. Beim Vermarktungsaufwand sind sie sichtbar.

Der Satz „Ihr Objekt wird mit professionellen Fotos, einem Video und dem Grundriss jeder Etage präsentiert“ macht aus einem abstrakten Versprechen eine greifbare Leistung. Das ist derselbe Mechanismus wie in unserem Leitfaden zur Objektakquise mit IACrea: Was man zeigen kann, verkauft sich, auch Ihre eigene Arbeit.


FAQ

Ist ein Grundriss im Exposé oder im Inserat Pflicht? Nein. Für Immobilienanzeigen schreibt das Gebäudeenergiegesetz bestimmte Angaben aus einem vorhandenen Energieausweis vor, einen Grundriss verlangt dagegen keine Vorschrift. Er gehört zum Marketing des Inserats: Niemand fordert ihn, aber er verändert spürbar, wie Kaufinteressenten auf das Angebot reagieren.

Ersetzt ein gescannter Grundriss ein Aufmaß der Wohnfläche? Nein, und er sollte nie so dargestellt werden. Ein Scan liefert Richtwerte für die Flächen: gut, um sich die Räume vorzustellen und ein Aufmaß vorzubereiten. Eine Wohnfläche, die im Exposé oder im Kaufvertrag verbindlich genannt wird, stützen Sie besser auf ein professionelles Aufmaß, etwa nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV). Weicht die genannte Fläche spürbar von der tatsächlichen ab, ist Streit mit dem Käufer programmiert.

Wie lange dauert es, einen 2D-Grundriss einer Wohnung zu erstellen? Rechnen Sie mit etwa 5 Minuten für eine komplette Wohnung, Korrekturen inklusive; der Grundriss steht direkt nach dem Scan zur Verfügung. Diese Zeit fällt beim Bewertungstermin oder beim Fototermin ohnehin an, ohne zweiten Termin und ohne externen Dienstleister.

Welche Angaben gehören auf den Grundriss im Exposé? Name und Fläche jedes Raums, die Öffnungen (Türen und Fenster), die Himmelsrichtung über eine Windrose und ein Infokasten mit Objektnummer und Kontaktdaten des Maklerbüros. Alles Weitere, also detaillierte Bemaßung, Wandstärken oder überladene Möblierung, erschwert das Lesen, ohne dem Käufer bei der Vorstellung zu helfen.

Reicht ein 2D-Grundriss für das Inserat, oder braucht es einen 3D-Grundriss? Der 2D-Grundriss bleibt das Standardformat, um eine Raumaufteilung zu verstehen: Er ist auf dem Smartphone auf einen Blick lesbar, braucht keine Erklärung und lässt sich sauber ausdrucken. Ein 3D-Grundriss wirkt bei ungewöhnlichen Objekten oder Neubauprojekten attraktiver, kostet aber mehr und ersetzt nicht die klare Lesbarkeit der Aufteilung, die eine flache Darstellung bietet.

Kann man einem Inserat, das schon online ist, nachträglich einen Grundriss hinzufügen? Ja, und bei einem Objekt, das nicht vorankommt, ist das einer der schnellsten Hebel. Wenn Sie den Grundriss ergänzen und dabei die Fotos neu ordnen, rückt das Inserat wieder in den Blick der Interessenten, die es schon aussortiert hatten, ohne dass Sie Preis oder Text anfassen.


Fazit

Am Nutzen des Grundrisses im Exposé hat nie jemand gezweifelt: Er war nur zu langsam und zu teuer, um ihn jedem Objekt mitzugeben. Diese Hürde ist gefallen. Fünf Minuten während des Termins, den Sie ohnehin hatten, eine kurze Korrektur am Bildschirm, und der Grundriss geht mit den Fotos raus, im Design Ihres Maklerbüros.

Bleibt die einzige Entscheidung, die zählt: den Grundriss nicht länger den Vorzeigeobjekten vorzubehalten. Gerade bei gewöhnlichen Objekten, deren Aufteilung sich nicht von selbst erschließt, macht er den größten Unterschied.

Sie möchten sehen, wie das bei Ihren eigenen Objekten aussieht? Scannen Sie Ihren nächsten Auftrag mit der IACrea-App und vergleichen Sie das Ergebnis mit unseren Vorher-nachher-Beispielen: Grundriss und Fotos, erstellt beim selben Termin.

#Grundriss im Exposé#Grundriss für Inserate#2D-Grundriss#Grundriss erstellen#Immobilienmarketing

Über die Autorin

Pauline Clavelloux
Pauline Clavelloux

Mitgründerin & CEO von IACrea

Pauline Clavelloux ist Mitgründerin und CEO von IACrea. Im täglichen Austausch mit Maklerbüros und Immobilienmaklern kennt sie deren Herausforderungen bei Sichtbarkeit, Marketing und Lead-Generierung. Im Blog teilt sie konkrete Strategien zu Immobilienmarketing, Social Media und Akquise im KI-Zeitalter.

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